Eine schreckliche Familie

Autor: Norbert Größ

»Eine schreckliche Familie« von Norbert Größ ist eine Komödie über ein junges Paar, Hubert und Claudia, das aufgrund von Geldproblemen bei Claudias hypochondrischem Vater einzieht. Dort wird ihr Leben durch seine ständigen Ängste und eingebildeten Krankheiten zur Hölle gemacht. Hubert hofft auf Geld von seiner Erbtante, die aber nur zahlt, wenn sie Nachwuchs bekommen. Daraufhin wird eine Schwangerschaft vorgetäuscht.

Die Handlung spitzt sich zu, als die Erbtante unerwartet zu Besuch kommt, Claudias Chef und dessen sexbesessene Frau auftauchen und Hubert kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht. Trotz der chaotischen Situation und dem Wunsch auszuziehen, verhindert ihre finanzielle Lage die Flucht. Das Stück endet mit einem schrecklichen Höhepunkt, doch die Frage, ob am Ende alles gut wird, bleibt offen.

Darsteller

Gregor Mayer als Hubert Schoisswohl: mittelloser Klopapiervertreter

Lisa Maierhofer als Claudia Prybil-Schoisswohl: seine erst jüngst vermählte Gattin

Leo Schörgenhofer als Gottlieb Prybil: ihr Vater, todgeweihter Hypochonder

Brigitte Trost als Aurelia Prybil: jungfräuliche Schwester von Gottlieb

Gerold Obermeier als Direktor Julius Redlich: Arzneimittelfabrikant und Claudias Chef

Sissy Hainitz als Susanne Redlich: seine vom Sex besessene Gattin

Brigitte Ballwein als Großtante Eusebia von Schoisswohl: reiche Erbtante von Hubert

Renate Weiss als Minna Schoisswohl: ledige Mutter von Hubert und Pflegerin von Eusebia

Adelheid Sonnenfeld als FrauTriburacek: neugierige und alles wisssende Nachbarin

Peter Hubmayer als Gustl: Hausarbeiter, der Mann für alle Fälle

Karl Prisching als Blasius Sanft: Chef der Bestattungsfirma „Ruhe sanft“

Marina Schreivogl als Dr. med.Korn: behandelnde Ärztin von Gottlieb Prybil


Termine & Ort

FR | 07.11.2025 | 19:30 Uhr
SA | 08.11.2025 | 19:30 Uhr
SO | 09.11.2025 | 15:00 Uhr
SO | 09.11.2025 | 19:30 Uhr
FR | 14.11.2025 | 19:30 Uhr
SA | 15.11.2025 | 19:30 Uhr
SO | 16.11.2025 | 15:00 Uhr
SO | 16.11.2025 | 19:30 Uhr

Stadtsaal Melk
Linzerstraße 3 – 5, 3390 Melk

Rückblick »Mord beim Kirchenwirt«

Autor: Josef Schachinger, Peter Sterrer

Es ist schon 5 Uhr in der Früh beim Kirchenwirt, aber die Stammgäste wollen nicht heimgehen. Wirtin Berta schmeißt sie kurzerhand raus. Beim Aufräumen entdeckt Kellnerin Marie Blutspuren in der Stube und an einem liegen gebliebenem Pullover, der dem Xaver gehört.

Kurzerhand alamiert sie die Polizei, was der Wirtin missfällt weil sie keinen unnötigen Wirbel möchte. Doch der pedantische Kommissar und seine übereifrige Assistentin stehen schon vor der Tür. Und tatsächlich, der Xaver ist unauffindbar, offenbar hat man seine Leiche verschwinden lassen. Einer nach dem anderen muss sich den spitzfindigen Fragen des Kommissars stellen, und irgendwie hätte jeder ein Motiv, den Xaver beiseite zu räumen. Aber wo ist seine Leiche?

Aufführungen: 08.11. – 10.11.2024, 15.11 – 17.11.2024 im Stadtsaal Melk

Darsteller

Holger Sonnenfeld:  Xaver Moshammer, das Mordopfer – ein windiger aber sympathischer Typ. Frauenschwarm und Hallodri, der gerne trinkt und angeblich auch wildert.

Brigitte  Ballwein: Berta Voglhuber, die Wirtin - die resolute Wirtin ist nicht auf den Mund gefallen und hat das Sagen beim Kirchenwirt.

Gregor Mayer: Franz Voglhuber, der Wirt – steht unter den Pantoffeln seiner Frau, hat aber ein G'spusi mit der Kellnerin.

Heidi Sonnenfeld: Marie Lachinger, die Kellnerin – ist nicht die Fleißigste und eine rechte Tratsche.

Karl Prisching: Hubert Seiringer, der Jäger – Freund von Xaver 

Peter Hubmayer: Martin Schach – Tischler und Leichenbestatter – Freund von Xaver.

Marina Schreivogl: Regina Spitzer – Freundin von Hubert

Sissy Hainitz: Susi Reiter – Ex-Frau von Xaver und Freundin von Martin.

Gerold Obermeier: Kommissar Schmäh Gre – obergescheiter Ermittler im Mordfall Kirchenwirt.

Lisa Maierhofer: Frau Inspektor Kluge – übergenaue aber "patscherte" Assistentin des Kommissars.

Renate Weiss: Chantal, Marketenderin – selbstbewusste Dorfschönheit, besonders bei Männern sehr beliebt.

Brigitte Trost: Dullinger – "Neugierdsnase" und männliche Dorfratsche.

Gernot Lechner: Pfarrer, Pater Pedro – geselliger Pater, immer fromm.

Patrick Strobl: Bürgermeister – Geier Alois

Doris Maierhofer: Regie

Andrea Taurok: Souffleuse

Josef Kern: Technik

Marianne Zehethofer: Öffentlichkeitsarbeit

Rückblick »Kaffee mit Schlag«

Autor: Norbert Größ

Das gemeinsame Kaffeehaus von Birnstingl und Krautwaschl geht mehr schlecht als recht. Als Krautwaschl immer mehr auf eine Modernisierung drängt, kommt es zum großen Streit zwischen den beiden Freunden, der damit endet, dass das Kaffeehaus geteilt wird.

Während das alte Kaffeehaus wenig besucht wird, boomt das neue Espresso geradezu. Da sich die ehemaligen Freunde ständig gegenseitig provozieren bzw. mit der Verbindung zwischen dem Sohn von Birnstingl und der Nichte von Krautwaschl nicht einverstanden sind, kommt es zu ständigen Streitereien und fast sogar zu Schlägereien.

Doch die Gäste sowie die Verwandten der beiden schlichten diesen unnötigen Streit, so dass es schlussendlich nach Todesängsten zu einem Happy End kommt.

Aufführungen: 03.11. – 05.11.2023, 10.11. – 12.11.2023 im Stadtsaal Melk

Rückblick »Eine Tante kommt selten allein«

Autor: Norbert Größ

Ein Klavierfabrikant steckt in finanziellen Nöten. Ein Großauftrag seiner Firma ist geplatzt, und seine Bank fordert die Rückzahlung seines Kredits. Da der Bankdirektor keinen weiteren Aufschub gewähren will, erzählt der Fabrikant von einer reichen Erbtante, die zu Besuch kommen und den Kredit bezahlen wird.


Damit scheint die Sache geritzt, doch plötzlich wird durch die überraschende Nachricht, dass die Tante aufgehalten worden sei, alles wieder in Frage gestellt. In seiner Notlage sucht der Fabrikant nach einem Ausweg und bittet einen Freund, für einen Abend in die Rolle der Erbtante zu schlüpfen. Der lehnt zuerst ab, kommt aber in der Aussicht auf ein reichliches Abendessen doch. Inzwischen hat der Fabrikant schon die Mutter seines Prokuristen, eine ehemalige Schauspielerin, gebeten, die Rolle der Tante zu übernehmen und zu allem Überfluss kommt die echte Tante auch noch. Damit ist das Chaos perfekt.

Aufführungen: 04.11. – 06.11.2022, 11.11. – 13.11.2022 im Stadtsaal Melk

Rückblick »Chaos im Künstlerheim«

Autor: Norbert Größ

In einer Seniorenresidenz, in der hauptsächlich ehemalige Künstler ihren Lebensabend verbringen, geht es zuerst beschaulich zu. Eines Tages wird den Insassen der Aufenthalt doch zu eintönig und sie erinnern sich, animiert von einem merkwürdigen, aufdringlichen Manager einer Künstleragentur, an ihre glorreiche Vergangenheit. Sie beschließen, wieder ein Theaterstück aufzuführen. Das ergibt natürlich viele Schwierigkeiten, da die ehemaligen Schauspieler, Sänger, Regisseure und dgl. doch schon seit Jahren nicht mehr auf einer Bühne standen.


Zum Teil schon etwas altersschwach, schwerhörig und vergesslich, und doch wird um jede Rolle gestritten und gebuhlt. Das Hauspersonal sowie die diversen Anverwandten sind anfangs nicht gerade begeistert von dieser Idee und wollen die Theatervorstellung platzen lassen. Doch die Aufführung wird ein großer Erfolg, so dass man zum Schrecken der Familie und der Heimleitung beschließt auf Tournee zu gehen.

Aufführungen: 05.11. – 07.11.2021, 12.11.-14.11.2021 im Stadtsaal Melk